
Blog · Inspiration · Editorial · 20. August 2022
On se marie – ein Editorial in Paris
Bogenformen, klare Linien und eine Kalligrafie, die sich Zeit nimmt – Papeterie für die Stadt der Liebe.

Paris braucht keine Dekoration. Die Stadt liefert Kulisse im Übermaß: Haussmann-Fassaden, schmiedeeiserne Balkone, das Rattan der Bistrostühle, dazwischen der Eiffelturm am Ende einer Straßenflucht. Für dieses Shooting hieß die Aufgabe deshalb nicht, etwas hinzuzufügen, sondern etwas zu finden, das dieser Kulisse standhält, ohne mit ihr zu konkurrieren.
Der Bogen als Form der Stadt
Die Antwort lag in der Architektur selbst. Der Rundbogen wiederholt sich in Paris überall – über Türen, Fenstern und Passagen. Save the Date und Gelübdebücher übernehmen genau diese Form: oben eine ruhige Rundung, unten eine gerade Kante. Aus einer Karte wird damit ein kleines Fenster, das die Stadt zitiert, ohne sie abzubilden.



Klare Linien, eine Schrift, viel Weißraum
Auf der Karte stehen nur drei Dinge: die Namen, das Datum, der Ort. Die Kalligrafie darf sich dabei ausbreiten, ihre Schleifen laufen weit über die Zeile hinaus. Dagegen steht eine schmale Versalschrift für Datum und Ortsangabe – zwei Schriften, mehr nicht. Der Rest ist Papier. Genau dieser Weißraum lässt eine Papeterie teuer wirken, nicht die Menge an Details.
„Wer in Paris heiratet, braucht keine große Geste auf dem Papier. Die Geste ist die Stadt."
Der Look des Paares
Ein Seidenkleid mit offenem Rücken, eine Schleife mit Perlen im Haar, dazu klassischer Smoking und Fliege – reduziert, aber mit Haltung. Die Papeterie greift diese Haltung auf: gedeckte Elfenbeintöne, Chiffonband statt Schleifenband, ein Umschlagfutter mit handgeschriebenen Zeilen in Aquarell. Die einzige Farbe im ganzen Set ist ein zurückgenommenes Altrosa.



Ein Nachmittag im Café
Das Shooting endet dort, wo Paris am ehesten Alltag wird: an einem Bistrotisch. Zeitung, zwei Gläser, ein Kuss zwischen zwei Sätzen. Für Paare, die im Ausland heiraten oder zu zweit eloppen, ist genau das die schönste Erinnerung – und ein Grund, die Papeterie mitzunehmen. Save the Date, Menü und Danksagung erzählen später die Geschichte weiter, wenn die Fotos längst auf der Festplatte liegen.




Was ihr davon mitnehmen könnt
Wenn eure Location für sich spricht – eine historische Stadt, ein Kloster, ein Loft –, dann arbeitet die Papeterie am besten mit Form statt mit Motiv. Eine besondere Kontur, ein hochwertiges Papier und eine Schrift, die man wirklich lesen will, tragen weiter als jede Illustration.
Diese Dienstleister waren dabei
- Foto & FilmRebecca Wrieden Photography
- PapeterieTatengold
- BrautmodeVilla Marina Brautmode
- SchmuckDalou Jewelry
- FloristikL Howea
- LocationEiffelturm, Paris
Beitrag enthält unbezahlte Werbung wegen Namensnennung. Papeterie: Tatengold.
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